Wenn Ihr Checkout hakt, verlieren Sie Geld. Nicht, weil Ihr Produkt schlecht ist, sondern weil der Moment der Zahlung gnadenlos ist. Kundinnen und Kunden wollen jetzt bezahlen, ohne Nachdenken, ohne Umwege, ohne Bauchgrummeln.
Genau da sitzt PayPal seit Jahren wie ein Platzhirsch. Ein Klick, Login, fertig. Viele Shops lassen PayPal im Checkout so dominant wirken, dass alles andere wie die zweite Wahl aussieht. Und dann kommt ein Anbieter wie MovePayment um die Ecke und sagt: Wir machen das mit Pay by Bank, schnell, mobil und ohne Kartenkram. Die Frage ist: Kann das gegen die großen Player funktionieren?
Wenn Sie MovePayment im Original ansehen wollen, hier ist der Anbieter: MovePayment auf movepayment.eu.
Warum PayPal und andere Provider so schwer zu knacken sind
PayPal gewinnt im Kopf, bevor der Checkout überhaupt lädt. Viele Menschen verbinden damit Sicherheit, Käuferschutz und das Gefühl, im Zweifel nicht allein zu sein. Dazu kommen gespeicherte Daten, bekannte Maske, und bei manchen sogar ein Guthaben. Das ist Bequemlichkeit als Gewohnheit.
Andere Provider sind ebenfalls stark, aber aus anderen Gründen. Klarna zieht über Rechnung und Raten. Amazon Pay holt alle ab, die sowieso in ihrem Amazon Konto wohnen. Stripe und Adyen punkten eher im Hintergrund, weil sie für Shops oft eine technische Basis liefern, auf der viele Zahlungsarten laufen. Das heißt: Sie vergleichen nicht nur Logos. Sie vergleichen Gewohnheiten, Prozesse, Vertrauen und jede Menge Marketingbudget.
Wenn Sie das Payment Setup generell sortieren wollen, lesen Sie sich dazu auch diesen Überblick an: Zahlungsmethoden im Onlineshop integrieren. Der Artikel hilft Ihnen, Ihr Angebot sauber zu strukturieren, bevor Sie neue Anbieter testen.
Was MovePayment laut Anbieter liefert
MovePayment positioniert sich als Checkout Lösung mit Fokus auf Pay by Bank. Der Kern ist, dass die Zahlung direkt aus der Banking App kommt. Der Kunde wählt seine Bank, bestätigt dort, und Sie bekommen die Zahlung als Überweisung. MovePayment beschreibt dazu mobile optimierte Zahlungen, QR Code Zahlungen und Zahlungslinks. Dazu kommt ein Händler Dashboard mit Funktionen wie Rückerstattungen und Auszahlungen in Echtzeit. Das Ziel ist klar: weniger Reibung, mehr Abschlüsse, schnelleres Geld auf dem Konto.
Technisch ist das wichtig, weil Pay by Bank andere Risiken hat als Karten oder Wallets. Bei Karten jonglieren Sie oft mit Chargebacks, Kartenprüfungen und manchmal mit Konto Sperren oder Reserve Einbehalten. MovePayment wirbt auf der E-Commerce Seite mit transparenter Preislogik, ohne monatliche Gebühren, ohne Chargeback Gebühren und ohne Account Freezes. Sie sollten solche Aussagen trotzdem wie jede Anbieter Aussage behandeln, also testen, messen, vergleichen.
Für Ihre IT Planung ist relevant, weil MovePayment Integrationen über Plugins oder API nennt. In der Doku gibt es Schritte für ein Shopware Plugin. Auf der E-Commerce Seite werden WooCommerce und Magento genannt, plus weitere Systeme über API. Das ist für viele Shops ein realistischer Einstieg, weil Sie nicht direkt ein eigenes Payment Modul entwickeln müssen.
Chancen, wo ein deutscher Anbieter punkten kann
PayPal ist groß, aber Größe löst nicht jedes Händler Problem. Wenn Sie Ihre Payment Kosten senken wollen, wenn Sie Auszahlungen schneller brauchen, oder wenn Sie weniger Streitfälle haben wollen, kann eine Alternative Sinn ergeben. Pay by Bank spielt da in einer eigenen Liga, weil keine Kartendaten im Spiel sind und die Zahlung über die Bank Autorisierung läuft.
MovePayment versucht genau diesen Hebel zu nutzen. Der Ansatz ist: weniger Zwischenstationen, damit weniger Gebühren und weniger typische Karten Probleme. Wenn Sie im Handel knappe Margen haben, können ein paar Basispunkte pro Transaktion am Monatsende auffallen. Das ist kein Glamour Thema, aber es ist Ihr Deckungsbeitrag.
Ein weiterer Punkt ist Sprache und Nähe. Bei Payment geht es irgendwann um Support Tickets, Rückerstattungen, Abgleiche, und um die Frage, wer reagiert, wenn es brennt. Viele Shops mögen einen Anbieter, der in Deutschland sitzt, deutsch spricht, und dessen Impressum nachvollziehbar ist. MovePayment nennt als Sitz Braunschweig und macht im Impressum Angaben zur Einbindung von Zahlungs und Kontoinformationsdiensten über Partner. Das ist für Ihr Compliance Gefühl relevant, gerade wenn Sie das Thema PSD2 sauber erklären wollen.

Movepayment chancen – E-Commerce News – Tipps & Tricks – 💳Hat MovePayment, ein deutscher Payment Anbieter im E-Commerce, Chancen gegen PayPal und andere Provider?🔐
Hürden, die Sie realistisch einplanen müssen
Der größte Gegner von neuen Zahlungsarten ist selten ein anderer Provider. Es ist die Trägheit Ihrer Kundschaft. Viele kennen PayPal, manche lieben Rechnung, und einige wollen nur Apple Pay. Pay by Bank ist für viele noch erklärungsbedürftig. Wenn der Kunde im Checkout nicht sofort versteht, was passiert, steigt die Abbruchquote.
Dazu kommt die Frage nach Bank Abdeckung und Flow. Je nach Umsetzung kann die Bank Auswahl, der Wechsel in die Banking App und die Rückkehr in den Shop extra Schritte erzeugen. Das kann gut laufen, wenn der Prozess glatt ist. Es kann aber auch nerven, wenn der Kunde auf dem Handy zwischen Apps hin und her springt und dann nicht sauber zurückgeführt wird.
Ein weiterer Punkt ist Psychologie. PayPal hat dieses Gefühl von Käuferschutz als Marke. Bei Überweisungs Payments fehlt dieses Branding. Sie können das teilweise über Transparenz ausgleichen, zum Beispiel über klare Hinweise zu Datenschutz, Sicherheit, und über saubere Bestellbestätigungen. Aber Sie müssen aktiv kommunizieren, sonst wirkt die neue Option wie ein Experiment, das der Kunde für Sie testen soll.
So testen Sie MovePayment, ohne Ihren Checkout zu zerlegen
Wenn Sie eine neue Zahlungsart einbauen, machen Sie das wie bei jeder Conversion Maßnahme: kontrolliert. Sie wollen herausfinden, ob MovePayment bei Ihnen hilft, und nicht nur, ob es technisch durchläuft.
1. Starten Sie als Zusatz, nicht als Ersatz
Setzen Sie MovePayment am Anfang neben Ihre Top Methoden. Lassen Sie PayPal, Rechnung oder Lastschrift in Ruhe. Ihr Ziel ist Akzeptanz. Sie wollen Daten sammeln, ohne Ihren Umsatz zu riskieren. Positionieren Sie MovePayment als Alternative für alle, die direkt per Bank zahlen wollen.
2. Bauen Sie den Checkout so, dass er erklärt, ohne zu nerven
Ein Satz reicht oft. Zum Beispiel: „Zahl direkt über deine Bank, Bestätigung in deiner Banking App“. Packen Sie diesen Hinweis direkt unter den Payment Namen. Wenn Sie mit Icons arbeiten, nutzen Sie ein Bank Icon und ein Handy Icon. Das versteht jeder.
Wenn Sie generell an Ihrer Checkout Struktur arbeiten, nehmen Sie sich diese beiden internen Guides als Basis: Online-Shop-Checkout in 3 Schritten optimieren und Checkout-Abbruch, typische Gründe und Lösungen.
3. Messen Sie die richtigen Zahlen
Viele Shops schauen nur auf Conversion Rate. Bei Payment brauchen Sie mehr:
- Payment Erfolgsquote, also wie viele Zahlungen starten und wie viele wirklich ankommen
- Time to Pay, also wie lange der Kunde von Klick bis Bestätigung braucht
- Refund Aufwand, also ob Ihr Team Rückerstattungen sauber abwickeln kann
- Support Tickets pro 1.000 Bestellungen, damit Sie Reibung sehen
- Kosten pro Bestellung, inklusive Transaktionsgebühren und Arbeitszeit
Wenn Sie diese Werte sauber tracken, können Sie fair vergleichen. Und Sie erkennen schnell, ob MovePayment in einem Segment glänzt, zum Beispiel bei Mobile Traffic oder bei wiederkehrenden Kunden.
4. Klären Sie das Thema Regulierung und Vertrauen proaktiv
Wenn Sie Pay by Bank anbieten, ist PSD2 oft das Stichwort. Sie müssen keine Vorlesung halten. Ein kurzer Hinweis in Ihrer Payment Erklärung reicht. Zum Beispiel: „Die Zahlung wird in deiner Banking App autorisiert“. Wenn Sie intern Ihre Rechts und Compliance Doku füllen wollen, nutzen Sie eine seriöse Quelle. Die BaFin erklärt, welche Zahlungsdienste unter PSD2 zulassungspflichtig sind. Das hilft Ihnen, den Rahmen zu verstehen, ohne sich in Foren zu verlieren: BaFin, zulassungspflichtige Zahlungsdienste.
Wenn Sie noch tiefer prüfen wollen, wie Zahlungsinstitute und E-Geld Institute in Deutschland eingeordnet sind, ist die Bundesbank ein guter Start. Das ist kein Sales Text, sondern Basiswissen: Bundesbank, Zahlungsinstitute und E-Geld Institute.
5. Denken Sie an Fallbacks, damit niemand stecken bleibt
Bauen Sie immer eine klare Rückkehr in den Shop ein, nach der Bestätigung in der Banking App. Und planen Sie den Fall, dass ein Kunde die App abbricht oder die Bank Auswahl nicht klappt. Dann muss er ohne Frust auf eine andere Zahlungsart wechseln können. Das senkt Support und schützt Ihre Conversion.
6. Pflegen Sie Ihren Payment Mix als Produkt
Zahlungsarten sind kein Plugin, das Sie einmal installieren und dann vergessen. Sie betreiben ein Sortiment. Sie passen es an Traffic, Geräte, Länder und Warenkörbe an. Wenn Sie neben MovePayment auch Wallets testen wollen, kann sich Amazon Pay lohnen, weil viele Kunden ihre Daten dort gespeichert haben. Hier ist dazu ein interner Leitfaden: Amazon Pay in Ihren Shop integrieren.
Für welche Shops MovePayment besonders interessant sein kann
MovePayment kann als Pay by Bank Option dort passen, wo Kunden sowieso am Handy kaufen. Mobile First Shops, Social Commerce, und alles, was schnell gehen muss. Auch in Bereichen, in denen Karten Betrug ein Thema ist, kann ein Flow über Banking Autorisierung helfen. Das ist kein Freifahrtschein, aber es verschiebt die Risikozone.
Auch für Händler, die auf Cashflow achten, kann eine schnelle Auszahlung relevant sein. MovePayment betont Auszahlungen in Echtzeit und direkten Transfer aufs Bankkonto. Wenn Sie Ware vorfinanzieren oder mit knappen Lagerzyklen arbeiten, zählt jeder Tag. Sie sollten trotzdem mit Ihrem eigenen Setup prüfen, wann das Geld wirklich verfügbar ist, und wie sauber Ihr Abgleich in der Buchhaltung läuft.
Ein dritter Punkt ist die Kombination online und stationär. MovePayment spricht QR Code Zahlungen im Laden an. Wenn Sie ein Hybrid Setup haben, kann es helfen, wenn Sie nicht zwei völlig getrennte Zahlungswelten betreiben. Je weniger Systeme Sie pflegen, desto weniger Fehler bauen Sie im Alltag.
Wie Sie die Frage „Chancen gegen PayPal“ sinnvoll beantworten
Die ehrliche Antwort lautet: Sie müssen nicht gewinnen wie PayPal. Sie müssen in Ihrem Shop gewinnen. PayPal bleibt oft gesetzt, weil Kunden es erwarten. MovePayment kann trotzdem Chancen haben, wenn Sie es als gezielten Conversion Hebel einsetzen und nicht als Glaubensfrage.
Ich würde die Entscheidung an vier Fragen festmachen:
- Haben Sie viele Mobile Käufer, die mit Banking Apps zahlen wollen?
- Machen Ihnen Gebühren, Rückbuchungen oder Reserve Einbehalte bei anderen Methoden zu schaffen?
- Wollen Sie einen deutschen Anbieter mit klarer Ansprechpartner Struktur testen?
- Können Sie ein sauberes Experiment fahren, inklusive Tracking und Auswertung?
Wenn Sie drei dieser Fragen mit Ja beantworten, lohnt sich ein Test. Wenn Sie gerade erst Ihren Checkout stabil bekommen, dann bauen Sie zuerst die Basics. Ein wackliger Checkout killt jede Zahlungsart.
Was Sie im Kommentar teilen können, damit alle was davon haben
Jetzt wird es praktisch. Schreiben Sie mir in die Kommentare, welche Zahlungsarten bei Ihnen die höchste Abschlussquote bringen. Nennen Sie gern Ihr Shopsystem, Ihr Land, und ob Sie B2C oder B2B machen. Wenn Sie Pay by Bank schon getestet haben, sagen Sie auch, wie Sie es benannt haben. „Direktüberweisung“, „Pay by Bank“, „Bank Zahlung“, da unterscheiden sich die Ergebnisse oft.
Und falls Sie MovePayment oder ähnliche Anbieter schon eingebaut haben, welche Hürde war bei Ihnen die größte? Technik, Vertrauen, Bank Auswahl, oder der Moment der Rückkehr in den Shop? Je konkreter Ihr Beispiel, desto mehr können andere Shop Betreiber daraus mitnehmen.
Wenn Sie noch eine neutrale Übersicht suchen, welche Anbieter im deutschen Markt häufig genannt werden, ist dieser Vergleich vom Händlerbund ein guter Ausgangspunkt: Händlerbund, Zahlungsanbieter im Vergleich.






















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